Alle 24 DAX30-Vorständ*innen zusammen haben auf LinkedIn weniger als 100.000 Follower

31. August 2020

Informationsgrafik Mathony Brand Strategists:
Die LinkedIn-Aktivitäten aller 24 DAX30-Vorständinen

„WER NICHT REDET, WIRD NICHT GEHÖRT!“
sagte Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Ein gutes Motto – auch für die, die etwas „senden“ und verändern möchten.

Wenn also Sichtbarkeit und Veränderung und Macht zusammengehören, stolpere ich über die Frage:

Warum nutzen die 24 Vorständ*innen im #DAX30 die Sozialen Medien so wenig?

Der Blick auf LinkedIn verrät eine große Sichtbarkeitslücke zu ihren männlichen Pendants.

  • Drei Vorständi*nnen besitzen gar keinen Account.
  • Eine von ihnen besitzt nur 51 Follower.
  • Neun haben weniger als 1.000 Follower.

DIE TOP 5:

o Belén Garijo, Merck: 30.918
o Claudia Nemat, Deutsche Telekom: 10.751
o Birgit Bohle, Deutsche Telekom: 8.869
o Ariane Reinhart, Continental: 7.633
o Hiltrud Dorothea Werner, VW: 5.850

Addiert kommen alle 24 Vorständi*nnen nur auf rd. 92.000 Follower.

Damit liegen sie mit vereinter Kraft hinter dem sichtbarsten #socialceoHerbert Diess, VW.

Ich bereite gerade einen großen Workshop am 25. September zu #femaleempowerment & #personalbranding vor & grübele:

Soll ich am 25/9 diesen tollen, engagierten Frauen auf dem Karrieresprung ausschließlich männliche Rollenmodelle präsentieren

Was sind die Gründe, warum deutsche DAX30-Vorständ*innen (noch) so wenig sichtbar sind?

➡️ Zeitmangel?
➡️ Keine Ressourcen; sprich kein eigenes Budget, kein eigener Social Media-Berater?
➡️ Tradierte Rollenvorbilder?

Was glauben Sie?

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