Die Erfolgsformel für Corporate Influencer und Social CEO

Die Erfolgsformel für Corporate Influencer und Social CEO

28. Mai 2024

Die Erfolgsformel von Corporate Influencern und Social CEOs ruht auf fünf Säulen

Ich liebe W-Fragen! Schuld daran ist vermutlich meine Kindheit mit der Sesamstraße.

Den Titelsong
Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm!
kann ich bis heute singen.

Insofern freue ich mich weiter über jede W-Frage – egal ob im Business oder im Privatleben.
So auch bei immer wieder spannenden New Business-Anfragen zu unseren Corporate Influencer-Trainings.

Die Fragen eint eines:
Sie alle suchen Klarheit. Sie alle möchten eine möglichst präzise Darstellung des ROI.

Wer nach der Erfolgsformel für Personal Branding auf LinkedIn sucht, hier ist sie:

🏆 STRATEGIE x KONGRUENZ x PERSÖNLICHKEIT x KONZEPT x BOTSCHAFT! 🏆 *

Die Formel, die auf der Master Thesis von Sabrina Huber an der HWZ basiert, klingt trocken.
Sie zeigt aber:
Es geht bei einem Corporate-Influencer-Programm um so viel mehr, als schnell ein LinkedIn-Profil aufzubauen, ein charmantes Profilfoto zu schießen und dann ein paar Posts zu schreiben oder durch ChatGPT schreiben zu lassen.

1. Ohne fundierte Strategie als Basis bleibt alles Spielerei

Wenn ich mich nicht wirklich in die Marke eindenke, ihre Positionierung verstehe und ggfls. modifiziere, bleibt der schönste LinkedIn-Auftritt einfach nur schön.

2. Kongruenz ist die Basis für wirksame Positionierung

Ohne Kongruenz – ohne Übereinstimmung zwischen Social CEO oder Corporate Influencer und der Marke – entsteht keine überzeugende Storyline, keine Authentizität. Es bleibt immer ein Störgefühl.

3. Persönlichkeit mit Haltung ist gefragt

Ohne Persönlichkeit wird ein LinkedIn-Profil zur langweiligen Verlautbarungskommunikation, zur weiteren Pipeline für Presse-Mitteilungen. Follower wollen spüren: Hier hat nicht einfach nur Corporate Marketing schnell ein paar Posts auf Smarp oder Passle vorformuliert.
Denn: Menschen folgen Menschen – und nicht Logos.

Erfolgreiche Corporate Influencer-Programme basieren auf dem ‚people follow people‘-Prinzip

4. Erst ein Konzept macht die Positionierung nachhaltig

Wer a) bei der Strategie sagt, muss konsequenterweise auch b) beim Konzept sagen.
Und das ist deutlich mehr als ein reiner Redaktionskalender. Und ja, es kurz vor der Jahreswechsel für das Folgejahr zu verabschieden, mag ein gutes Gefühl unter dem Weihnachtsbaum vermitteln. Aber spätestens ab Mitte Februar ist die Content-Planung bereits wieder überholt.

5. Konsistentes Messaging ist entscheidend

Ohne konsistentes Messaging, klare, differenzierende Botschaften wird leider niemand zur unverwechselbaren Marke und zum erfolgreichen Markenbotschafter.
Wann immer Sie also an Ihrem Messaging feilen, denken Sie daran:
Ihre Inhalte wie Markensprache transportieren alles, was Ihre Marke und Sie als Mensch ausmachen und andere an Ihnen schätzen; also Ihre:
▶️ Werte
▶️ Botschaften &
▶️ Emotionen.

Kurzum: Benjamin Franklin hatte Recht.

Mit seinem Appercu „By failing to prepare, you are preparing to fail“ brachte er es auf den Punkt. Wer Sichtbarkeit sucht – und damit nachhaltig erfolgreich sein möchte – sollte sich regelmäßig die fünf Elemente dieser Formel ansehen. Denn rein aus der Hüfte schießen, hat leider noch nie zur LinkedIn-Top Voice gemacht.

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Erfolgreiche Corporate Influencer-Programme auf LinkedIn


Autorin: Susanne Mathony

Susanne Mathony
Susanne Mathony

Die Positionierung von Marken und Menschen sind meine Leidenschaft. Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebe ich mit CEO-Positionierung, strategischer Marketing- und Kommunikationsberatung, PR und Business Storytelling meine Berufung aus.
Hinzugekommen ist 2014 die Social Media-Beratung. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem #SocialCEO sowie dem Personal Branding und -Positioning von Vorständen und Teams auf LinkedIn.Meine Heimat ist Professional Services. Auf GSA- und EMEA-Ebene arbeitete ich u.a. für AlixPartners, Andersen Consulting (heute Accenture), Strategy& sowie Russell Reynolds Associates.
Als Politologin und ausgebildete Journalistin startete ich meine Karriere in einem Think Tank in Washington D.C..


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