Warum Greta Garbo definitiv nicht Ihr PR-Vorbild sein sollte!

Warum Greta Garbo definitiv nicht Ihr PR-Vorbild sein sollte!

30. Januar 2022

Was bei ‚der Garbo‘ noch als geheimnisvolle, mythische Aura funktionierte, ist in der modernen PR tabu.

Daher habe ich letzte Woche einer Klientin dieses Bild von Greta Garbo gesendet.
Denn: Die Nr. 5 der 25 größten weiblichen Leinwandlegenden aller Zeiten hat in ihrer gesamten Karriere nur 14 Interviews gegeben.

Einer ihrer berühmtesten Sätze lautete: „I want to be alone.“

Dass diese Zeiten vorbei sind, wollte ich – vermutlich etwas direkt – der Klientin signalisieren.

Wer sichtbar sein will, sollte sich nicht hinter Presseabteilungen verschanzen

Egal ob als Personenmarke oder zu Gunsten der Unternehmensmarke: Modernes Personal Branding ist mehr als Zitate in Pressemeldungen oder von Corporate Marketing vorproduzierte Blurbs auf LinkedIn.

Wie schreibt Trailblazers Co-CEO Jannis Johannmeier in seinem Gastbeitrag:

„Personal Branding ist tot – es lebe Personal Authenticity!“

Für ihn ist Authentizität nicht nur der kommunikative Schlüssel, sondern die neue Superpower:

Menschen […] haben ihr eigenes Licht, ihre eigene Flamme ihre Persönlichkeit. Jeder Mensch ist einzigartig.“

In seinem Meedia-Essay am 7. Dezember 2021 verweist er darauf, dass die Themen stets in einem selbst lägen. Dazu schlägt er die Fragen vor wie:

“Was kann ich gut, was kann ich schlecht?” “Was fasziniert mich?” “Was treibt mich täglich um?” “Was hat mich WIRKLICH zu dem gemacht, der oder die ich heute bin?” Alleine aus diesen Fragen ergeben sich hunderte Themen und Gedanken.““

Sieben Tipps, wie Sie Ihre Flamme durch PR zum Leuchten bringen

1️⃣ Seien Sie offen.

2️⃣ Bauen Sie mit den für Sie wichtigsten Journalisten einen direkten Draht auf. Haben Sie sich schon mit ihnen auf LinkedIn verbunden – und zwar am besten mit einem personalisierten Mail?

3️⃣ Bleiben Sie durchgehend in Kontakt und springen nicht nur zum Launch Ihrer Jahreszahlen oder Studien wie „Karl aus der Kiste“.
Mehr dazu finden Sie auch in meiner #BeraterBeraterin-Kolumne „Thought Leadership: Sie haben 60 Sekunden Zeit!

Thought Leadership: Jeder 3. CEO bewertet Beraterstudien als ‚medioker‘, ‚schlecht‘ oder sogar ‚sehr schlecht‘.
Thought Leadership: Jeder 3. CEO bewertet Beraterstudien als ‚medioker‘, ‚schlecht‘ oder sogar ‚sehr schlecht‘.

4️⃣ Stehen Sie unprätentiös für Hintergrundgespräche zur Verfügung. Erwarten Sie nicht jedesmal als Gegenleistung ein Zitat. Sie bauen hier eine vertrauensvolle Beziehung auf, die Sie lange begleiten soll.

5️⃣ Machen Sie Ihre Handynummer nicht zum Staatsgeheimnis.

6️⃣ Wenn Sie wissen, dass Sie sich auch unter Druck nicht um Kopf und Kragen reden, muss nicht bei jedem Gespräch ein Kollege/eine Kollegin aus der Presseabteilung dazugeschaltet sein. Sollten Sie sich unsicher fühlen, machen Sie doch einfach ein gezieltes Medientraining.

Last but not least:
7️⃣ Vergessen Sie die Garbo und handeln einfach wie ein ’normaler‘ Mensch.

Warum können wir Sie in Ihrer PR so gut unterstützen?

Wir greifen auf jahrzehntelange Erfahrung zurück, wenn es darum geht, die richtigen Medienkontakte zu identifizieren und anzusprechen, um so für Sie Premium-Coverage und Sichtbarkeit zu erzielen. Wir wissen, wie wir Ihre Geschichte am besten erzählen.

Unsere sturmerprobten Experten PR-Verantwortliche mit umfassender Erfahrung in Deutschland und EMEA ebenso wie versierte Wirtschaftsjournalisten – kommen von beiden Seiten des Schreibtisches. Davon werden Sie sicher in Ihrer Positionierung profitieren. Lassen Sie uns sprechen!


Autorin: Susanne Mathony

Susanne Mathony
Susanne Mathony

Die Positionierung von Marken und Menschen sind meine Leidenschaft. Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebe ich mit strategischer Marketing- und Kommunikationsberatung, CEO-Positionierung, PR, Thought Leadership und Storytelling meine Berufung aus. Hinzugekommen ist 2014 die Social Media-Beratung mit dem Schwerpunkt Personal Branding und -Positioning von Vorständen und Teams auf LinkedIn. Meine Heimat ist Professional Services. Auf EMEA- und globaler Ebene arbeitete ich u.a. für Andersen Consulting (heute Accenture), Strategy &, Russell Reynolds Associates sowie AlixPartners. Als ausgebildete Journalistin und Politologin startete ich meine Karriere in einem Think Tank in Washington D.C..


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